Palma il Giovane ‘Ritratto di Paolo Veronese’ music dedication

Palma il Giovane ‘Ritratto di Paolo Veronese’ music dedication

 

Music dedication for our neighbour who suddenly died
1. Violine solo
2. Violine and Viola (at 4:23)
painting: Palma il Giovane ‚Ritratto di Paolo Veronese‘
music:

Violin solo: Renate Spitzner
Viola solo: Gerald Spitzner
2018-02-16

VIDEO: https://vimeo.com/257452935

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Mozart Coffee Talk / Reconstruction of the Viola Part of KV 306a /

Gerald Spitzner talking about the Reconstruction

of Mozarts Viola part in the Sonata for Violin and Piano Kv 306a

LISTEN HERE (click on the link below)

VIDEO: https://youtu.be/15Mda_YLbik

https://www.facebook.com/venitemusizieren/videos/1738178329566498/

Happz birthday! Mozart

Mozart-Coffee-Talk: Hat Mozart eine Violastimme zu KV 306 gespielt?

Mozart-Coffee-Talk: Hat Mozart eine Violastimme zu KV 306 gespielt?

 

Mozart-Coffee-Talk: Hat Mozart eine Violastimme zu KV 306 gespielt?

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„Mozart hat sich gemeldet und will seine Violastimme…“,
„das wäre die Erklärung warum wir nur EIN Kegelstatt Trio [von Mozart] haben…“,
„Eintragungen von Mozart selbst [in der Klavierstimme], offenbar von der neuen Mozartausgabe anerkannt“.

Der heutige Venite-Mozart-Coffee-Talk ist ein musisch-soziales Projekt und stellt sich musizierend die Frage: Hat Mozart eine Violastimme zu KV 306 (KV=Köchelverzeichnis) gespielt? – Was bedeuten Eintragungen Mozarts in der Klavierstimme? – Dachte er an eine Zusatzstimme „ad libitum“?

 Mozart-Coffee-Talks gibt es schon seit 30 Jahren in Wien

„Liebe Musiker und alle Zuhörer und Gäste, die hier gemütlich bei Kaffee sitzen, darf ich die Noten durchreichen?…“, so eröffnet der Komponist Gerald Spitzner, selbst ein Venite Musiker, den Mozart-Coffee-Talk (den es in verschiedenen Variationen seit 1984 in Wien gibt):
Es werden Noten der anerkannten neuen Mozartausgabe weitergereicht in der ein schriftlicher Beleg für eine zusätzliche Violastimme aus der Feder Mozarts enthalten zu sein scheint. Somit wären die Violinsonaten auch als „Kegelstatt-Trios“ in der Besetzung (vgl. Köchelverzeichnis, KV 498) für Violine, Viola und Klavier zu spielen.

Neuentdeckte Mozart Eintragung einer „geheimnisvollen Zusatzstimme“ in der Klavierstimme durch die neue Mozartausgabe

Die alte, Jahrzehnte bewährte „Universal Edition“ der 18 Violinsonaten von Mozart enthält DIESE EINTRAGUNGEN Mozarts NICHT. Erst mit Hilfe der NEUEN MOZART AUSGABE kann man, so meint Spitzner, eine Eintragung Mozarts (Siehe Abbildung) in der Klavierstimme der D-Dur Violinsonate (KV 306) als eine vermutete Violastimme erkennen.

Mögliche Szene aus dem Leben Mozarts nachempfunden

Diese Entdeckung wird auch durch folgende gedachte Szene aus dem Leben Mozarts vorstellbar:
Mozart unterrichtet mit seiner Schwester Nannerl einen Geigenschüler anhand der Violinsonaten (siehe besonders die „Facile“-Sonate).
Mozart belohnt seinen Schüler für das fleißige Üben mit seiner Schwester Nannerl indem er eine 3. Stimme auf der Viola dazukomponiert und mitspielt.

„Violinsonaten Mozarts durchaus auch als Kegelstätter-Trios denkbar“,

meint Spitzner, der selbst ebenfalls die Viola (Bratsche) bei diesen Trio-Rekonstruktionen mitspielt.Mozart könnte die Violastimme immer wieder zu seinen „Violinsonaten“ (gemeint sind die Mannheimer- (KV 301-306), die Auernhammer-, die großen Wiener-, besonders auch die „Facile-Sonate“(KV 547),…) innerhalb von kleinen Privatkonzerten (Musizier-Projekten, „Musizier-Coffe-Runden“) selbst als Ergänzung zu den Violinsonaten dazugespielt haben. (Als Trio für Violine, Viola und Klavier)

Rekonstruktion der Violastimme zu Mozarts Violinsonaten „sind eine Widmung an Mozart“

„So wie wir jetzt sitzen wird wohl Mozart auch gesessen sein, vielleicht mit einem Schüler, oder vielleicht mit [seiner Schwester] Nannerl oder mit zwei Schülern, mit einem Fortgeschrittenen oder einen Anfänger, die „facile-Sonate“ in F-Dur (KV547). Mozart bezeichnet  tatsächlich KV 547 „Für Anfänger… „. hier wird wohl Mozart als Ergänzung eine Violastimme mitgespielt haben. So unterstützte er seine Schüler indem er mit ihnen die Violinsonaten als Trio praktizierte, möchte Spitzner anhand der neuen Mozartausgabe belegen.

Seit 1984 wird diese Ergänzungsstimme in der Mozart-Stadt Wien mit Musikern gepflegt.

„Aus der Musikpraxis hat sich gezeigt dass die Zusatzstimme sowohl für den Pianisten als auch für den Geiger eine Unterstützung ist“, fügt Prof. Renate Spitzner, Venite-Präsidentin hinzu.

Mozart-Coffee-Talk HIER ANHÖREN:

Hören Sie dazu unser VENITE-Audio-Projekt (siehe Live-Mitschnitt):

VIDEO: https://youtu.be/15Mda_YLbik

Click to listen Coffee-Talk

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